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Apple Pie

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Apple Pie

Ein überbackener Kuchen mit noch warmer, saftiger Füllung aus Äpfeln und einem Hauch Zimt, begleitet von Vanille-Eis und Schlagobers: Klar, das ist die amerikanische Apple Pie, eines der bekanntesten Gerichte aus den USA überhaupt, das als Dessert oder Snack zwischendurch aufgetischt wird.

Was ist die Apple Pie?

Die Apple Pie ist die amerikanische Variante des von Einwanderern mitgebrachten Apfelkuchens. Typisch für Apple Pie ist die feste Kruste über der saftigen Masse aus Äpfeln, die beim Essen in köstliche Krümel zerbröselt. Apple Pie wird meist als Dessert auf einem Teller mit einer Kugel Vanilleeis und einem Tupfen Schlagobers serviert.

Apple Pie: Amerikanischer wird es nicht

Als die ersten Siedler im 16. Jahrhundert Nordamerika betraten, wuchsen dort noch gar keine Apfelbäume. Diese kamen, genau wie der Weizen, erst mit europäischen Auswanderern in die Neue Welt. Wer den ersten Apfelkuchen backte, ist dagegen nicht überliefert.

Die heutige ur-amerikanische Apple Pie entstand der Legende nach während des Bürgerkriegs Mitte des 19. Jahrhunderts. Hungrige Truppen sammelten Äpfel und beschlagnahmten kurzerhand die Backöfen und Mehlsäcke der Farmer, um Apple Pie zu backen. Nach dem Krieg übernahmen dann die Hausfrauen des Landes das Rezept und verfeinerten es weiter. 1902 nannte die New York Times Apple Pie erstmals ein „Symbol für den amerikanischen Wohlstand“ und 1920 tauchte das Sprichwort American as Apple Pie im Sprachgebrauch auf.

Apple Pie heute

Amerikanische Pies werden mit Mürbteig zubereitet und zeichnen sich durch eine dicke Kruste, die Pie Crust, aus. Das Gelingen der Kruste – flaumig-leicht und nur ja nicht trocken – gilt als Meisterprüfung der Pie-Zubereitung.

Über diese Füllung lässt sich herrlich streiten, und jeder Amerikaner schwört auf sein eigenes Familiengeheimrezept. Meist finden leicht säuerliche Äpfel Verwendung, die in Spalten oder kleine Schnitze geschnitten und mit Zucker, Zimt und einem Hauch Muskatnuss in den Teig gegeben werden. Viele Bäcker fügen etwas Zitrone oder Limette hinzu, um dem Kuchen eine spritzigere Note zu verleihen.

Waren früher Gitterstreifen aus Teig zum Zudecken der Füllung üblich, ist die Apple Pie heute in der Regel ein gedeckter Apfelkuchen. Manche Bäcker verzieren die Kruste mit zusätzlichen Blättern aus Teig oder ritzen Muster hinein. Daneben gibt es kleine Küchlein oder, ganz modern, Apple Pie im Glas serviert.

Apple Pie genießen wie die Amerikaner

So richtig perfekt ist Apple Pie als Dessert, wenn sie lauwarm frisch aus dem Backofen mit einer Kugel Vanilleeis und einem dicken Tupfen Schlagobers serviert wird. Wer es noch süßer mag, bestreut die Kruste mit einer dicken Schicht Staubzucker. Als Alternative zum Vanilleeis wird gerne Karamellsoße genommen.

Wenn du amerikanische Apple Pie liebst, probier auch einmal andere Desserts wie die aus Italien stammenden Klassiker Tiramisu und Cannoli oder die herrlich süßen amerikanischen Donuts.

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