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Grits

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Grits

Grits ist in den US-Südstaaten so beliebt, dass die Region von Texas bis Virginia auch als „Grits Belt“ bezeichnet wird. Der aus Maismehl gefertigte Brei kann warm oder kalt genossen werden, morgens zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder als Beilage zum Abendessen.

Was ist Grits?

Grits ähnelt in der Zubereitung der italienischen Polenta: Zunächst wird Maismehl mit Wasser aufgekocht. Ist eine ausreichende Menge Wasser verdampft, bleibt ein halbfester Brei zurück. Angereichert mit diversen Zutaten wird er zur köstlichen Mahlzeit: morgens gesüßt als Frühstücksbrei ähnlich wie Porridge, tagsüber gerne mit herzhaften Zutaten wie Fleisch, Meeresfrüchten und/oder Gemüse angereichert.

Ein Rezept der amerikanischen Ureinwohner

Die Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinentes verwenden Mais seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel. Schon der britische Entdecker Sir Walter Raleigh bekam von ihnen gekochten Maisbrei aufgetischt, den sie „Rockahomine“ nannten. In der ersten englischen Siedlung Jamestown in Virginia wurde daraus schnell Hominy – ein Begriff, der heute noch für eine bestimmte Zubereitungsart von Mais steht.

Von Virginia aus breitete sich der Maisbrei unter dem Namen Grits (der die gleichen sprachlichen Wurzeln wie die deutsche Grütze hat) in den gesamten Südstaaten aus. Georgia und South Carolina erklärten Grits sogar zum Nationalgericht. Da Maisbrei allein auf Dauer recht eintönig ist, reicherten ihn die Köche und Köchinnen des Landes mit verschiedenen Beilagen an: Fischer an den Küsten gaben übrig gebliebene Fische, Krebse und andere Meerestiere hinein, im Binnenland wurden eher Fleisch und Gemüse verwendet. Zusätzlichen Geschmack erhält Grits durch das Einkochen in Suppe statt in Wasser.

Die Vielfalt der Südstaatenküche

Als Grundlage für Grits dienen heute zwei verschiedene Sorten Maismehl: Beim klassischen Hominy werden nixtamalisierte (vorgekochte) Maiskörner verwendet, die zu einem herzhafteren „chunky“ Grits führen. Aus fein gemahlenem Maismehl wird ein cremiger halbflüssiger Brei, der fürs Frühstück Verwendung findet.

Die Rezeptvielfalt ist im Grits Belt unschlagbar groß: Zum Frühstück gibt es zum Beispiel gezuckerten Grits mit Obst, ähnlich wie Müsli, oder eine mit Käse zubereitete Variante als Beilage zu gebratenem Speck und Eierspeis. Ein Klassiker für das Mittag- oder Abendessen ist Grits mit Shrimps oder Scallops (Kammmuscheln). Viele Köche backen Grits mit Zutaten wie Fleisch oder Wurst als Auflauf im Backofen oder frittieren Grits zu kleinen Küchlein ähnlich unserer Erdäpfelpuffer.

Grits als Beilage zu einer Mahlzeit

Einsteiger verwenden herzhafte, gesalzene Grits am besten als Beilage zu Fleischspeisen wie gegrillten Spare Ribs oder zum Meatloaf. Wer mag, der experimentiert dann selbst mit verschiedenen Beilagen und Gewürzen, denn der Maisbrei ist die perfekte Grundlage für alle möglichen Rezeptideen.

Wenn Du Mais als Grundlage für Speisen magst, musst Du natürlich auch das berühmte Cornbread der US-Südstaaten probieren. Berühmt für Maisspeisen ist der Nachbar Mexiko, der aus Maismehl Köstlichkeiten wie knusprige Nachos und Tortillas für gefüllte Wraps wie Burritos fertigt.

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