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Cassoulet

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Cassoulet

Cassoulet klingt französisch und schmeckt auch so; der deftige Eintopf ist ein kulinarisches Highlight. Hauptzutaten sind weiße Bohnen, verschiedene Fleischsorten, zahlreiche Kräuter und Gewürze sowie ein bisschen Gemüse. Zum Ablöschen verwendet der Koch meist Weißwein. Das Resultat ist ein köstlicher Eintopf mit perfekter Konsistenz und harmonisch-aromatischem Geschmack.

Was ist Cassoulet?

Cassoulet ist ein herzhaftes Eintopf-Gericht, das richtig satt macht. Nach Originalrezept zubereitet, kommen weiße Bohnen zusammen mit Entenkeulen in den Topf, je nach Region auch Gänse-, Hammel- und/oder Schweinefleisch. An Gemüse gibt der Koch Sellerie, Paradeiser und Karotten hinzu. Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer und Thymian tragen zum Geschmack bei. Am Ende wird der Eintopf mit Weißwein abgelöscht.

Woher hat Cassoulet seine Bezeichnung?

Der Name „Cassoulet“ stammt von der Zubereitung in einer als „Cassole“ bezeichneten Keramikform.

Traditionsrezept aus dem 14. Jahrhundert

Während des Kriegs zwischen England und Frankreich von 1337 bis 1453 trugen der Geschichte nach drei hungrige Familien ihre letzten Vorräte zusammen, nämlich Bohnen, eingelegte Ente und Speck. Diese schichteten sie in einer Tonschüssel auf und ließen alles im Ofen des Bäckers stundenlang garen. Das Ergebnis war die bis heute gefeierte kulinarische Spezialität, das Cassoulet. Als Hauptstadt des Eintopfs gilt Castelnaudary, hier wird Cassoulet seit 1999 jährlich bei der Fête du Cassoulet gefeiert. Allerdings streiten sich die Bewohner mit Carcassonne und Toulouse darum, wo der deftige Eintopf zum ersten Mal gekocht wurde. Aufgrund der jahrhundertealten Tradition gibt es für das Gericht zahlreiche überlieferte Familienrezepte. Einigkeit herrscht letztlich nur bei einer Zutat: eingelegte Entenkeulen.

In der Ruhe liegt die Kraft: die Zubereitung

Typisch französisch, ist Cassoulet nicht einfach nur ein Eintopf. Die Zubereitung dauert viele Stunden. Zuerst köcheln Fleisch und Bohnen auf dem Herd und garen anschließend im Backofen weiter. Dadurch wird das Fleisch schön zart und der Eintopf dickflüssig. An der Oberfläche bildet sich beim Garen eine Kruste. Nach alter französischer Regel sollte ein echtes Cassoulet siebenmal eine Kruste gebildet haben, die der Koch durchstößt, ohne die Bohnen zu zerdrücken. Die Liebe bei der Zubereitung schmeckt man: Cassoulet ist ein Eintopf der gehobenen Küche.

Cassoulet-Varianten – Geflügel, Meeresfrüchte, vegetarisch

Je nach Region bereiten die Franzosen ihren geliebten Eintopf auch mit anderen Fleischsorten zu. Es gibt Cassoulet mit Speck, Würsteln, Gänse-, Hammel- und/oder Schweinefleisch. Einfacher ist ein Hendl-Cassoulet, spezieller ein Cassoulet mit Gänse- oder Kaninchenkeulen. Vegetarier essen die Hauptspeise mit mehr Gemüse statt Fleisch. Ausgefallene Varianten enthalten Meeresfrüchte, dann bereitet der Koch das Gericht zum Beispiel mit Hummer und Muscheln zu.

Wer gern einen deftigen Cassoulet-Eintopf isst, der sollte auch einmal die Eintöpfe anderer Länder probieren, zum Beispiel ein feuriges Chili con Carne mit scharfen Chilischoten aus Mexico, den Eintopf Kuru Fasulye mit Bohnen und Fleisch aus der Türkei oder Fabada aus Spanien.

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