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Burger

Burger
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Mexican burger

Burger

Wer liebt es nicht, in dieses herrliche weiche Brötchen zu beißen mit den köstlichen Schichten aus knackigem Salat, saftigem Fleisch und köstlichen Saucen? Burger sind lecker, lassen sich einfach und schnell mitnehmen oder einfach bestellen. Alles, was du darüber wissen willst, liest du hier.

Was genau ist ein Burger?

Der Burger ist die wohl beliebteste Art von belegtem Brötchen. Er besteht aus einem mehr oder weniger flachen Patty (traditionell eine Frikadelle aus Fleisch), das mit weiteren Zutaten zwischen zwei Brötchenhälften aufgestapelt wird. Besonders in den USA darf der Burger beim traditionellen Barbecue nicht fehlen. Erfunden wurde er aber erstaunlicherweise nicht dort. Und das, obwohl der durchschnittliche US-Amerikaner wöchentlich drei Burger isst!

Woher kommt der Burger?

Ein Hinweis auf den Ursprung des Burgers findet sich bereits im Wort selbst: „Burger” ist die Abkürzung des Wortes „Hamburger”. Das lässt ganz zurecht den Rückschluss auf die Stadt Hamburg zu. Denn in eben jener Stadt wurde das Herzstück des Burgers tatsächlich erfunden, die mild gesalzene und leicht angebratene Frikadelle. Dieser Leckerbissen kam in mit den deutschen Immigranten in die Vereinigten Staaten, die besonders im 19. Jahrhundert Europa scharenweise vom Hamburger Hafen aus verließen.

Auch in der neuen Heimat kochten sie ihre traditionellen Gerichte, als Stück der vertrauten Kultur und gegen das Heimweh. Die Frikadellen aus Hamburg wurden beliebter dank sinkender Rindfleischpreise, angekurbelt durch die Erfindung des Fleischwolfes. Gleichzeitig wuchs der Bedarf nach sättigendem, günstigem und schnell zuzubereitendem Essen in der schwer arbeitenden Mittelschicht. Die USA waren bereit für Fastfood!

Wer hat den Hamburger erfunden?

Wer als erstes auf die Idee kam, das Fleisch dann praktisch zum Verzehr aus der Hand in zwei Brötchenhälften zu packen? Darüber herrscht Uneinigkeit – jedoch stehen einige Kandidaten hierfür zur Auswahl: Louis Lassen, Charlie Nagreen, Otto Kause, Oscar Weber Bilby, die Gebrüder Menches oder Fletcher Davies kommen in Frage. Allerlei Quellen führen auf, dass alle der genannten Herren in ihren Restaurants Burger-ähnliche Brötchen bereits im 19. Jahrhundert servierten. Einige behaupten, dass Otto Kause seine Hamburger bereits in Deutschland verkaufte. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass zur gleichen Zeit einige andere Personen auf die gleiche Idee kamen. Unabhängig davon, welcher der Köche nun den Titel „Vater des Hamburgers” verdient hätte: Fakt ist, dass jenes Gericht im Jahre 1904 die die US-Amerikaner während der Weltausstellung in Saint Louis begeisterte. Seit diesem Moment boomte der Hamburger – und das bis heute.

Der Hamburger erobert die Welt

In den 40er Jahren, als der Hamburger gerade seine „Goldene Ära” erlebte, wurden die Zutaten zum Standard: Zu Rindfleisch und Brötchen kamen Tomate, Zwiebel, Kopfsalat, sowie Ketchup hinzu. Die Amerikaner bereiteten die Burger auch selbst zu, doch vor allem aßen sie sie mittags beim Imbiss, und letzten Endes in großen Restaurants. Die erste Restaurantkette, die Hamburger anbot, war White Castle. Das im Jahre 1940 entstandene McDonald’s folgte als erstes Restaurant, welches das Drive-through-Prinzip einführte – Essen bestellen, ohne das Auto zu verlassen.

Namensgebung – Warum Burger statt Hamburger?

Heißt es nun Burger oder Hamburger? Das hängt davon ab, welche Art des Burgers du vor dir hast. Wenn es um das klassische Brötchen mit dem Hackfleischpatty geht, kannst du dir sicher sein, dass es sich um einen Hamburger handelt. Dank der großen Beliebtheit und seiner wandelbaren Komposition gab es jedoch schnell verschiedene Variationen des Burgers – neue Zutaten kamen hinzu und neben dem Rindfleisch weitere Fleischsorten sowie Fisch und schließlich auch Gemüse. Die Vorsilbe „Ham-” wurde abgeschafft, um Missverständnissen vorzubeugen, da „ham” auf Englisch „Schinken” bedeutet, was mit dem Hamburger nichts zu tun hat.

Übrig blieb „Burger” als allgemeine Bezeichnung ein Gericht, das aus einem Brötchen, einem Patty aus beliebigen Zutaten, den Belägen und Saucen besteht. Abhängig von der Art des Burgers bekommt er die passende Vorsilbe: bei Fischfilets z.B. Fischburger, mit Hähnchenfleisch Chickenburger und kommt zur klassischen Variante nur eine Scheibe Käse hinzu, handelt es sich um einen Cheeseburger. Im englischen Sprachraum kann (Ham-)Burger übrigens sowohl das gesamte Gericht (Patty im Brötchen) als auch das reine Hackfleisch-Patty bezeichnen. In Deutschland hingegen ist immer das fertige Gericht angerichtet im Brötchen gemeint.

Nicht jeder Burger ist Hamburger, jeder Hamburger aber ein Burger!

Die Burger-Anatomie – Woraus besteht ein Burger?

Das Burger-Brötchen

Die Grundlage und Krone eines jeden Burgers bildet das runde Brötchen. Meist handelt es sich dabei um ein weiches Weizenbrötchen, jedoch gibt es immer häufiger auch andere Sorten, zum Beispiel aus Vollkorn. Die Brötchen sind mindestens genauso wichtig für den Geschmack des Burgers wie der Patty dazwischen. Das perfekte Burgerbrötchen hat einen leckeren Eigengeschmack, dominiert jedoch nicht, sondern bietet eine gute Basis für die restlichen Burgerbestandteile. Es muss weich, aber gleichzeitig auch kompakt sein und darf auf keinen Fall innen ausgehöhlt sein. Besonders lecker wird es, wenn die Oberfläche knusprig geröstet und durch den Zuckeranteil leicht karamellisiert ist, weshalb die Brötchen oft kurz auf den Grill gelegt werden. Zusätzlich sind hin und wieder Körner darauf zu finden, meistens ist es Sesam.

Burger 1

Der Großteil der Burger wird klassisch im Brötchen serviert, ein Muss ist es heute aber nicht mehr. Inzwischen gibt es eine neue Burger-Generation, die auf das klassische Brötchen verzichtet und wirklich leckere, neue Kompositionen erschafft. Anstelle des Brötchens werden Salatblätter, Pilzkappen (z.B. große Champignons Portobello), Zucchinischeiben oder Aubergine und sogar Süßkartoffeln oder Ananas verwendet. In Asien wird anstatt des Brötchens manchmal sogar Reis dafür genommen. Diese Alternativen haben meist vor allem den Vorteil, die Kalorienmenge des Burgers zu verringern.

Das Burger-Patty

Vor hundert Jahren sagte man, ein Hamburger ohne Patty, das zu Lebzeiten gemuht hat, sei kein Hamburger. Heute wird das nicht mehr ganz so eng gesehen – im Gegenteil. Die Basis muss nicht immer Rinderhack sein. Gerade die Vielfalt macht den Burger erst interessant.

Fleisch-Pattys
Am gängigsten sind Rind-, Schwein-, Kalb-, Hühner- oder Putenfleisch als Basis für das Burger-Patty. Anstelle des Hacksteaks kann auch das Filet bzw. Steak zum Einsatz kommen. Je nach Region gibt es auch exotischere Variationen, etwa Bisonfleisch in den USA oder Kängurufleisch in Australien. In Mexiko dagegen kann man auf Burger treffen, in denen sich an Stelle des festen Hack-Pattys Chili Con Carne befindet. Im Falle des Fischburgers sind am häufigsten Filets aus Lachs, Thunfisch oder Plötze, sowie Meeresfrüchte vertreten, wie z.B. Austern. Schwer in Mode sind zudem Burger mit Pulled Beef, Pulled Pork oder Pulled Turkey. Das lange gegarte Fleisch zerfällt dabei regelrecht und ist ähnlich wie beim Chili kein festes Patty mehr.

patty
Vegetarische und vegane Pattys
Vegetarische Burger sind heutzutage keine Seltenheit mehr und können noch dazu unglaublich vielfältig sein. Von Tofu über Gemüse bis hin zu Käse als Ersatz für das Fleisch-Patty stehen vegetarische und vegane Burger ihrigen fleischigen Kollegen geschmacklich in nichts nach.

Typische Zutaten für fleischlose Bratlinge sind beispielsweise Tofu und Seitan, aber auch Gemüse wie Rote Beete, Blumenkohl, Möhren oder Getreide wie Buchweizen lassen sich zu leckeren Burger-Pattys verarbeiten. Falafel-ähnliche Bratlinge enthalten dahingegen meist Linsen, Kichererbsen, Bohnen oder anderen Hülsenfrüchten.

Einige Gemüse und Pilze, wie Auberginen, Zucchinis oder Portobello-Champignons, funktionieren auch auf dem Burger ohne vorher einen Bratling herzustellen. Einfach in Scheiben geschnitten und funktioniert Grillgemüse hervorragend als vegane Burger-Alternative.

Wer hingegen Käse liebt, für den sind Grillkäse, Mozzarella-Bratlinge und Halloumi, wohl das Nonplusultra auf dem vegetarischen Burger.

Die Burger-Beläge

Nur absolute Traditionalisten und Minimalisten geben sich allein mit den Brötchen und dem Patty zufrieden. Häufig versteckt sich gerade in den Belägen und weiteren Zutaten der wahre Geschmack. Außer dem obligatorischen Salat und den klassischen Zwiebeln, sauren Gurken und Tomaten können in einem Burger eine ganze Menge anderer Zutaten versteckt sein: verschiedene Kohlsorten – roh oder gekocht, gegrilltes Gemüse, Peperoni uvm. Gelegentlich gibt es auch eine süße Fruchtnote. Ein Standardbeispiel hierfür ist die (oftmals auch gegrillte) Ananas.

burger beläge

Es muss mehr Fleisch auf den Burger? Dann darf knuspriger Bacon natürlich nicht fehlen. Einige wiederum können sich einen Burger ohne Käse überhaupt nicht vorstellen – neben der Scheibe gewöhnlichen Käse im Cheeseburger, finden sich raffinierte Kompositionen aus Blauschimmelkäse, Parmesan, Feta oder Cheddar.

Die Burger-Sauce

Das letzte Schlüsselelement eines jeden Burgers ist die Sauce. Klassische Vertreter sind Ketchup, Senf und Mayonnaise. Wie auch im Falle der anderen Zutaten haben regionale Spezialitäten die Burger-Vielfalt bereichert. In den USA sind zum Beispiel Burger mit charakteristischer Barbecuesauce sehr beliebt. In den Südstaaten sind Burger mit Einfluss der mexikanischen Küche mit Guacamole und scharfen Chilisaucen entstanden. In Marokko und Umgebung ist eine Joghurtsauce aus Harissa sehr beliebt, in Japan herrscht Teriyaki vor, wohingegen in Indien gerne Curry hinzugegeben wird. Und hier in Deutschland lässt man sich die leckeren Burger-Spezialitäten aus aller Welt schmecken.

Burger essen ohne Sauerei – So isst du Burger richtig!

Unabhängig davon, ob du deine Burger selber zu Hause machst, schnell in einem Fastfood Restaurant bestellst oder mit Bekannten ein feines Lokal besuchst – einen Burger isst du am besten mit der Hand. Machst du alles richtig, brauchst du dir keine Sorgen machen, dass dir das Brötchen in den Händen auseinander fällt oder die Sauce Flecken auf dem weißen Hemd hinterlässt.

Nimm den Burger einfach locker in beide Hände, sodass beide Daumen die Unterseite halten. Willst du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du eine Hälfte mit einem Papiertuch umwickeln – in vielen Lokalen werden Burger von Haus aus in ein stabiles Papier gelegt. Hast du es mit einem mehrstöckigen Burger zu tun, kannst du ihn auch einfach in Stücke schneiden. Nimm am besten nur kleine Bissen auf einmal; Es sieht nicht nur vornehmer aus, sondern verhindert gleichzeitig, dass der Burger zerfällt. Und der wichtigste Tipp: Leg dir schonmal eine Serviette bereit!

Es gibt nur einen Fall, wo all diese Regeln komplett über Bord geworfen werden: bei einem Burger-Wettessen! Diese Art des Wettkampfs ist nicht nur in den USA sehr populär, sondern inzwischen auch auf der ganzen Welt. Die derzeitigen Rekorde liegen bei fünf Burgern in einer Minute (Ricardo Francisco, 2016) sowie 12 Burgern in drei Minuten (Takeru Kobayashi, 2014). Fang schonmal an zu trainieren!

Welche Arten von Burgern gibt es?

Die Anzahl der Burger-Möglichkeiten sind schier endlos! Es gibt aber ein paar Sorten, die nicht ohne Grund eine gewisse Bekanntheit erlangt haben und in aller Welt beliebt sind: Schau sie dir hier an und koch sie nach!

Burger und Beilagen – Was passt zum Burger?

Burger eignen sich perfekt als eigenständige Mahlzeit, und doch gibt es da die eine Beilage, mit der sie ein ikonisches Duo bildet, wie Batman und Robin. Die Rede ist natürlich von Pommes Frites – innen weich und fluffig, außen Goldbraun und knusprig. Welche ist deine liebste Fritte? Glatt oder geriffelt, dick oder dünn, kurz oder lang, ja sogar spiralförmig als Kartoffelecke, Taler oder mit Käse überbacken gibt es die kartoffeligen Begleiter des Burgers.
Klassischerweise werden Pommes aus ganz normalen Kartoffeln gemacht meist in Streifen geschnitten. Denn sie passen am besten zum Großteil aller Burger. Es gibt allerdings auch Burger, zu denen etwas Ausgefalleneres passt – Süßkartoffeln, Möhren oder Zucchini.

fries

Sind Burger gesund?

Wie so oft, macht auch beim Burger die Dosis das Gift. Natürlich ist der klassische Burger mit Weizenbrötchen, Rinderhack-Patty, Ketchup und Mayonnaise eine Kalorienbombe. Aber hin und wieder kannst du ihn dir bedenkenlos gönnen. Hast du öfter Lust auf einen Burger, sind andere Varianten eine bessere Alternative. Sorge dafür, dass jede Burger-Zutat frisch ist und aus gutem Anbau stammt. Vegetarische Varianten oder Burger mit Hähnchen- oder Putenfleisch sind grundsätzlich weniger fetthaltig als das klassische Rezept mit Rind- oder anderem roten Fleisch. Auch ein Vollkornbrötchen an Stelle des Weizenbrötchens ist gesünder und hält länger satt. Mit leichter Joghurtsauce und viel Gemüse zubereitet, kannst du deinen Burger nicht nur schmackhaft und sättigend, sondern auch gesund zaubern.

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