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Jambalaya

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Jambalaya

Jambalaya ist ein herzhafter Reistopf, der je nach Zubereitungsart der kreolischen Küche der französischen Einwanderer von New Orleans und der Cajun-Küche von Louisiana zugeschrieben wird. Unkompliziert in der Zubereitung und mit vielen köstlichen Zutaten angereichert, ist Jambalaya bis heute eines der beliebtesten Gerichte in den US-amerikanischen Südstaaten.

Jambalaya: Feurige Spezialität aus den US-amerikanischen Südstaaten

Jambalaya ähnelt stark der spanischen Paella: Die Grundlage bildet Reis, der mit verschiedenen Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch oder Wurst angereichert ist. Pflicht sind nur die drei Zutaten der sogenannten Holy Trinity von Louisiana: Zwiebeln, Paprika und Stangensellerie. Alles andere bleibt der Fantasie der Köchin oder des Kochs überlassen und jede Familie hat ihr eigenes persönliches Rezept.

Jambalaya: So schmeckt der Süden

Woher Jambalaya nun genau stammt, ist bis heute ungeklärt. Eine Variante sieht in ihr eine Weiterentwicklung der Paella, die mit spanischen Einwanderern in den Süden kam, andere sehen das provenzalische Gericht Jambalaia (das wörtlich übersetzt „Mischmasch“ heißt) als Ursprung. Die dritte Version sieht in der westafrikanischen Reispfanne Jolof, die mit Sklaven in die Neue Welt kam, den Ursprung des Jambalaya. Vermutlich dürften alle drei recht haben. In den Sumpfgebieten von Louisiana fanden die Einwanderer zahlreiche Tiere, die zusammen mit dem Reis in die Kochtöpfe wanderten: Krebse, Garnelen und Austern gehören bis heute dazu, während Alligatoren und Schildkröten ebenso wie Wildschweine und Bären aus den Wäldern heute nur noch selten Bestandteil der Jambalaya sind.

Cajun und kreolische Jambalaya

Die kreolische Küche entwickelte sich aus der Küche der französischen Einwanderer in New Orleans, während die Cajun-Küche ursprünglich auf Cajun Country (wo sich viele Einwanderer aus dem französischen Teil Kanadas niedergelassen hatten) beschränkt war. Die kreolische Jambalaya wird heute auch Red Jambalaya genannt, weil in ihr reichlich Paradeiser verwendet werden. Die Cajun-Variante verzichtet dagegen auf Paradeiser und ist in der Regel schärfer gewürzt. Ansonsten gleichen sich die Zutaten: Zwiebeln, Paprika und Stangensellerie dürfen grundsätzlich nicht fehlen. Dazu kommen meist Meeresfrüchte wie Flusskrebse und Garnelen, sowie eine in Scheiben geschnittene Räucherwurst namens Andouille. Viele Köche geben weitere lokale Gemüsesorten wie Okra hinzu oder ersetzen die Meeresfrüchte durch leichte Fleischsorten wie Pute oder Huhn.

So wird Jambalaya genossen

Der Reistopf Jambalaya ist eine eigenständige Mahlzeit, die ohne Beilagen verzehrt werden kann. So richtig rund wird das Südstaaten-Mahl jedoch erst mit Cornbread und Eistee. Hintennach gibt es dann einen Sazerac – den berühmten Cocktail aus New Orleans.

Wenn Du Reisgerichte magst, liebst Du vermutlich auch die spanische Paella und das italienische Risotto. Mexiko trägt das köstlich scharfe Chili con Carne zu den weltweit beliebtesten Reistöpfen bei.

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