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Schnüsch

Schnüsch
Schnüsch serviert mit Petersilie

Schnüsch

Ganz im Norden Deutschlands ist Schnüsch ebenso bekannt wie beliebt. Dass sich hinter dem Gericht mit dem lustigen Namen jedoch ein leckerer Gemüseeintopf verbirgt, weiß im Rest der Republik kaum jemand.

Was verbirgt sich hinter Schnüsch?

Das Eintopfgericht, das manchmal auch als „Schnüüsch” oder „Snysk” (vor allem Dänemark) bezeichnet wird, besitzt eine lange Tradition. Erfunden wurde es in Angeln, einer Landschaft zwischen Schleswig und Flensburg.

Die Zutaten der Suppe verrät der Name, denn Schnüsch bedeutet in Norddeutschland ungefähr so etwas wie „querbeet”. Und genau das beschreibt die Zutaten des Eintopfs sehr gut. Ursprünglich fand nämlich jedes Gemüse Verwendung, das im Garten gerade geerntet wurde. Traditionell waren das zur Haupterntezeit (ab Ende Juni) Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Kohlrabi, grüne Bohnen und dicke Bohnen. Das Besondere an Schnüsch ist die Zubereitung: Die Gemüsesorten werden nämlich – im Idealfall einzeln, um die individuellen Garzeiten zu berücksichtigen – in Milch gekocht. Das gegarte Gemüse wird dann zusammen mit reichlich Butter, Salz, Pfeffer, Petersilie und Bohnenkraut verfeinert.

Warum ist Schnüsch so beliebt?

Der Eintopf ist deshalb so beliebt, weil er zum einen so lecker, zum anderen aber so flexibel abwandelbar ist. Die Grundidee, das zu verarbeiten, was der Garten gerade hergibt, macht das Gericht absolut flexibel und lädt zum Ausprobieren förmlich ein. Außerdem lässt sich die Suppe auch sehr gut einfrieren. Das ist besonders praktisch für alle, die sich gerne schnell mal ein Gericht aufwärmen und dabei noch den Geschmack des Sommers genießen möchten. Apropos: Notfalls lässt sich der Eintopf auch mit Tiefkühlgemüse zubereiten – für alle Suppenliebhaber ohne eigenen Garten eine echte Alternative!

Welche Beilagen passen zu Schnüsch?

Traditionelle Beilagen sind Holsteiner Katenschinken oder eingelegter Hering, der in Scheiben oder stückweise, dazu serviert wird. In manchen Regionen kochen die Menschen auch Schweinebacken oder Speckschwarten dazu. Die Suppe schmeckt aber auch sehr gut ohne Fleisch, einfach mit einer frischen Scheibe Butterbrot serviert.

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