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Yorkshire Pudding

Yorkshire Pudding

Yorkshire Pudding

Wer bei Yorkshire Pudding an zuckersüße Desserts denkt, liegt vollkommen falsch. Das urenglische Backwerk wird zusammen mit Fleisch und Bratensoße verzehrt. Dazu eignet es sich als Grundlage für diverse Kanapees und andere Snacks auf einem Buffet.

Was ist Yorkshire Pudding?

In der englischen Sprache wird das Wort Pudding anders als im Deutschen auch für herzhaftes Gebäck verwendet. Der Yorkshire Pudding ist eine federleichte Teig-Kreation, der Bratenfett ihren besonderen Geschmack verleiht. Typischerweise wird er als Beilage zum Sunday Roast (Sonntagsbraten) serviert und in die dicke Gravy (Bratensoße) getunkt.

Woher kommt der Yorkshire Pudding?

Die Geschichte des Yorkshire Pudding begann im 17. Jahrhundert mit der Erfindung des modernen Weizenmehls. Aus Mehl, Eiern, Milch und Wasser rührten Hausfrauen in Nordengland einen Teig an, in dem das vom Braten tropfende Fett gesammelt wurde. Das daraus entstandene Gebäck hieß zunächst Dripping Pudding und wurde mit Bratensoße als günstige sättigende Vorspeise aufgetischt. War der erste Hunger gestillt, konnten die anschließenden Portionen mit teurem Fleisch kleiner ausfallen.

Die Bezeichnung Yorkshire Pudding tauchte erstmals in einem Kochbuch von 1747 auf. Als preiswerter Sattmacher verbreitete er sich aus den nordenglischen Grafschaften über die gesamte Insel. Handelte es sich früher um ein eher flaches Gebäck, zeichnet sich der moderne Yorkshire Pudding dagegen durch seine federleichte Textur mit hohen knusprigen Rändern aus. Damit diese im Backofen richtig aufgehen, ist vom Koch einiges an Erfahrung und Können gefragt.

Wie wird Yorkshire Pudding heute gegessen?

Die kleinere Variante des Yorkshire Pudding wird in einer Art Muffin-Backform zubereitet. In dieser Version ist er zusammen mit Erdäpfeln und saisonalem Gemüse die traditionelle Beilage zum Sunday Roast, dem englischen Sonntagsbraten. Daneben kann er auch in einer großen runden oder eckigen Backform als Umrandung einer vollständigen Mahlzeit gebacken werden. Ein beliebter Klassiker ist das Gericht „Toad in the Hole“, bei dem der Yorkshire Pudding mit einer Mischung aus Erdäpfelpüree und englischen Frühstückswürsteln gefüllt wird.

Innovative Verwendungsarten

In den letzten Jahren hat sich die britische Küche stark gewandelt und modernisiert. Dabei wurde althergebrachte Hausmannskost neu entdeckt. Kreative Köche füllen den guten alten Yorkshire Pudding beispielsweise auf italienische Art mit Paradeissoße, Oliven und Salamischeiben. Als Grundlage für Kanapees, etwa mit einem Tupfen Oberskren und frischem Räucherlachs, findet er sich nun häufig auf Buffets wieder.

Yorkshire Pudding ist fester Bestandteil des englischen Sunday Roast. Willst Du weitere herzhafte Gerichte in einem krossen Teigmantel kennenlernen, solltest Du einmal die berühmte Quiche Lorraine aus Frankreich probieren. Zuckersüß sind dagegen vergleichbare Gebäckstücke aus dem Süden wie das griechische Baklava.

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