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Quiche Lorraine

Quiche Lorraine
Quiche Lorraine

Quiche Lorraine

Die Quiche Lorraine wird auf Deutsch manchmal auch Lothringer Speckkuchen genannt. Warm aus dem Ofen serviert, ist sie eine reichhaltige Hauptmahlzeit, die vor allem in den ungemütlichen Wintermonaten bestens schmeckt. Kalte Reste oder Mini-Quiches sind die perfekte Stärkung für zwischendurch und unterwegs.

Was ist Quiche Lorraine?

Bei der Quiche Lorraine handelt es sich um einen Kuchen aus Mürbteig, der mit einer weichen Mischung aus Eiern und Milch gefüllt wird. Wichtigste Zutat der Mischung sind kleine Speckwürferl, denen das Gericht seine herzhafte Note verdankt. Dazu kommen meist Zwiebeln und ab und zu klein geschnittenes Gemüse. Geriebener Käse verleiht der Quiche mehr Festigkeit.

Der berühmteste Export Lothringens

Das Wort Quiche steht für einen offenen Kuchen, der früher aus Brotteig und heute aus Mürbteig gebacken wird. Vermutlich leitet es sich vom fränkisch-lothringischen Wort „Kichel“ ab und hat damit die gleichen sprachlichen Wurzeln wie der deutsche Kuchen. In vielen Regionen Europas, darunter in Italien und in England, waren vergleichbare Gerichte mit einer Füllung aus Eiern, Milch, Fleisch oder Fisch schon im späten Mittelalter bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung der Quiche in Lothringen stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Von hier fand die Quiche ihren Weg ins restliche Frankreich, wo sie als Quiche Lorraine bezeichnet wurde. Heute ist die ursprüngliche Füllung mit Speck und Zwiebeln nur noch eine von vielen Varianten der Quiche – aber noch immer das Lothringer Original. Die Quiche ist eng mit der Tarte verwandt und die Grenzen sind fließend. Der Elsässer Flammkuchen, dessen Zutaten denen der Quiche Lorraine stark ähneln, wird beispielsweise Tarte flambée genannt.

Die Quiche Lorraine als warme Hauptmahlzeit

In Familien wird eine komplette Quiche Lorraine in der Kuchenform gebacken und noch heiß aus dem Ofen serviert. Da die Füllung mit Eiern, Milch und Speckwürfeln bereits sehr reichhaltig ist, genügt als Beilage meist ein leichter grüner Salat. Wer im Restaurant Quiche Lorraine bestellt, erhält in der Regel ein Viertel oder ein Achtel der Quiche auf Wunsch aufgewärmt oder kalt und mit Salat serviert. Eine Alternative sind Mini-Quiches (Tartelettes), die als Hauptmahlzeit mit Beilage oder als Vorspeise dienen. Bäckereien bieten häufig kalte Mini-Quiches zum Mitnehmen als Snack für unterwegs oder schnelles Essen für die Mittagspause im Büro an.

Nur die Quiche Lorraine ist das Original

Die Quiche an sich ist mit unzähligen Füllungen erhältlich, zum Beispiel mit Spinat und Käse, Lauch in Oberscreme, mit Schwammerln oder „à la provençale“ mit Paradeiser. Selbst Feinschmeckervarianten mit Meeresfrüchten sind keine Seltenheit mehr. Nur wer eine Quiche Lorraine bestellt, bekommt das Originalrezept aus Lothringen mit geselchtem Speck.

Wenn Du die Quiche Lorraine magst, solltest Du auch andere Quiches probieren und den köstlichen Flammkuchen. Ganz ähnliche Spezialitäten halten die griechische Küche mit Moussaka und die italienische Küche mit Frittata bereit.

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