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Pierogi

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Pierogi

Pierogi sind seit dem 17. Jahrhundert fest in den polnischen Traditionen verankert. Dort spielen die Teigtaschen – mit variierenden Füllungen – vor allem bei Festlichkeiten eine besondere Rolle. Eine beliebte Füllung der aufwendig hergestellten Teigtaschen besteht aus Zwiebeln, Schwammerln, Sauerkraut, Speck und Gewürzen.

Was sind Pierogi?

Bei Pierogi handelt es sich um gefüllte Teigtaschen aus Nudelteig, die in der polnischen Esskultur einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Mit einer Füllung aus Schwammerln, Sauerkraut oder Faschiertem werden sie als Vorspeise oder Hauptgang serviert; dazu harmonieren Salate und würzige Soßen. Süße Variationen eignen sich hervorragend als Dessert.

Pierogi – polnische Nudeltaschen mit herzhafter Füllung

Die Basis für polnische Pierogi bildet traditioneller Nudelteig aus Mehl, Eiern und lauwarmem Wasser. Nachdem er auf eine Stärke von rund drei Millimetern ausgerollt wurde, kann die Herstellung der halbmondförmigen Teigtaschen mit dem Ausstechen runder Teigstücke beginnen. Nun wird jedes händisch befüllt, zusammenklappt und auf der halbrunden Seite mit der charakteristischen Wellenform versehen. Dafür braucht es einiges an Fingerfertigkeit, in etwa wie beim „Krendeln“ unserer den Pierogi ähnlichen Kärntner (Kas-)Nudeln.

Eine klassische Füllung aus gehackten Zwiebeln und Schwammerln, gewürfeltem Speck und Sauerkraut erfreut sich in Polen großer Beliebtheit. Die befüllten Teigtaschen wandern in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser, wo sie so lange bleiben, bis sie nach rund 20 Minuten an die Oberfläche steigen. Nachdem die abgeschöpften Pierogi abgetropft sind, werden sie in einer Pfanne in Schweineschmalz angebraten. Eine harmonische Ergänzung bildet Roter Rüben-Salat.

Facettenreiche Füllungen – für jedes Fest die passenden Pierogi

Pir (poln. Fest, Gelage), der erste Teil der Bezeichnung Pierogi, weist auf ihren Ursprung und den bis heute anhaltenden Zusammenhang mit Festen hin. Die einzelnen Traditionen variieren je nach Region; bei vielen Anlässen werden Füllungen mit Hühnerfleisch gereicht. Zu Weihnachten kommen Pierogi mit Schwammerln und Sauerkraut auf den Tisch, zu Neujahr bringen Varianten mit Nussfüllungen Glück. Naschkatzen lieben die Teigtaschen auch mit einer Füllung aus Topfen und Honig.

Historische Facts zu Pierogi

Überlieferungen zufolge stammen Pierogi ursprünglich aus China. Marco Polo soll das Rezept der köstlichen Teigtaschen auf seinen Reisen nach Italien gebracht haben, von wo sie im 14. Jahrhundert den Weg nach Polen fanden. Dort sind sie seit dem 17. Jahrhundert unter ihrem heutigen Namen bekannt.

Wer polnische Pierogi liebt, der kann auch Dumplings, chinesischen Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen, nicht widerstehen. Eine besondere Form stellen Xiao Long Bao dar: Diese Teigtaschen sind mit Suppe gefüllt, ihre Herstellung erfordert handwerkliches Können. Wer Teigtaschen lieber als Suppeneinlage genießt, der sollte die asiatische Wan Tan Suppe probieren.

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