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Cordon bleu

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Cordon bleu

Das Cordon bleu ist ein raffiniertes Schnitzel, außen paniert und mit geschmolzenem Käse sowie Schinken im Kern. Es gehört zu den Nationalgerichten der Schweizer Küche und ist heute weit über die Landesgrenzen hinweg beliebt. Das Hauptgericht gibt es in zahlreichen Variationen.

Was ist Cordon bleu?

Für ein originales Cordon bleu nimmt man zwei dünne Schnitzel vom Schwein oder Kalb, füllt diese mit Käse und Schinken, paniert sie von außen und brät sie in der Pfanne. Das Gericht gehört auf die Speisekarten Schweizer Restaurants und ist auch in österreichischen Gaststätten verbreitet. Nach der eidgenössischen Schweizer Lebensmittelverordnung ist das Original vom Kalb.

Woher kommt das Cordon bleu und seine Bezeichnung?

Cordon bleu bedeutet im Französischen „blaues Band“. Ursprünglich war dies ein Orden, den Heinrich III. aus Frankreich einführte und wichtigen Persönlichkeiten verlieh – auch sehr gute Köche wurden ausgezeichnet. In der Folge verstand man unter der Bezeichnung einen guten Koch. In der Form eines panierten Schnitzels hat das Cordon bleu allerdings kaum in Frankreich seinen Ursprung. Später wurde die Bezeichnung auch in der Schifffahrt verwendet und Passagierschiffen verliehen, die den Atlantik am schnellsten überquerten. Zur Feier einer Rekordfahrt füllte der Koch des Schiffs „Bremen“ Käse in Schnitzel und nannte es Cordon bleu. Angeblich kannte der Koch es aus der Schweiz oder Frankreich. Letztlich ist der wahre Ursprung also nicht geklärt. Sicher ist allerdings, dass das Fleischgericht seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der ganzen Schweiz beliebt ist und seit den 1960er Jahren in Schweizer Kochbüchern steht. Heute gilt es als Klassiker der Schweizer Küche. Es ist damit ein besonderes Schnitzel Schweizer Art, auch „Schnitzel für Fortgeschrittene“ genannt.

Welche Zutaten gehören zum Cordon bleu?

Standard sind zwei jeweils ein Zentimeter dicke Schweins- oder Kalbsschnitzel, die der Koch mit Salz und Pfeffer würzt. Die Füllung besteht wahlweise aus Emmentaler oder Gruyère Käse und gekochtem Schinken. Zum Panieren werden Eier, Mehl und Brösel verwendet.

Welche Varianten vom Cordon bleu gibt es?

Am beliebtesten sind die klassischen Varianten mit Schweine- oder Kalbfleisch. Köstliche Alternativen gibt es mit Rindfleisch, Huhn oder Pute. Für die Füllung existieren fast grenzenlose Möglichkeiten, hier lässt der Koch seiner Kreativität freien Lauf. Eine empfehlenswerte Besonderheit ist das so genannte Arbeiter-Cordon bleu mit Schweizer Brühwurst oder Würstel, die mit Speck umwickelt und mit Käse gefüllt ist. Wir kennen die Variante mit Frankfurtern unter„Berner Würstel“ – die jedoch nicht aus der Schweiz stammen, sondern in Zell am See von einem Koch namens Erich Berner erfunden wurden. Beliebt ist auch das „falsche Cordon bleu“ mit zwei Leberkässcheiben, die mit Schinken und Käse gefüllt und anschließend paniert werden.

Passende Beilagen

Erdäpfeln sind die klassische Beilage zum Cordon bleu. Kroketten und Pommes frites passen ebenfalls gut. Braterdäpfeln empfehlen sich, wenn es deftig sein soll.

Wer das Cordon bleu gern isst, mag meist auch das klassische Wiener Schnitzel oder einen köstlichen Cheeseburger.

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