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Telo

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Maniok gehört neben Reis und Mais zu den wichtigsten Kohlenhydratquellen im tropischen Südamerika. Im kleinen Staat Suriname kommt Maniok in gegarter Form als Beilage auf den Tisch und ist ähnlich populär wie hierzulande der Erdapfel. Die Wurzelknollen der Pflanze werden erst gekocht und dann gebraten oder frittiert.

Was ist Telo?

Telo ist eine beliebte Beilage in Suriname. Als Basis für diese Speise dienen die stark stärkehaltigen Wurzelknollen der tropischen Maniokpflanze. Die Zubereitung erfolgt in zwei Schritten. Erst wird der Maniok gekocht oder gedämpft und anschließend gebraten oder frittiert. Telo mit Kabeljau (Bakkeljauw) gehört zu den Traditionsgerichten in Suriname.

Was ist Maniok?

In Suriname wird Maniok Cassave genannt. Die Pflanze trägt den botanischen Namen Manihot esculenta und zählt zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Zusammen mit Reis und Mais gehört Maniok zu den wichtigsten Kohlenhydratquellen im tropischen Raum und dient in weiten Teilen der Welt als Grundnahrungsmittel. Wie der Erdapfel ist Maniok roh ungenießbar und wird erst gegart weich und angenehm im Geschmack. In Suriname wird die Nutzpflanze ebenso wie im übrigen Südamerika in großem Stil angebaut. Die stärkehaltigen Wurzelknollen werden entweder direkt verwendet oder zu Stärkemehl (Tapioka) weiterverarbeitet.

Warum wird Telo erst gekocht und dann gebraten oder frittiert?

Die Knollen der Maniokpflanze können bis zu zehn Kilogramm schwer werden. Das Innere wird von einer korkartigen, bräunlichen Hülle geschützt. Das meist weiße, selten gelbliche oder rötliche Fleisch enthält im Rohzustand giftige Glucoside. Der Gehalt schwankt je nach Sorte, süßere Maniok-Arten bilden weniger Problemstoffe. Daher muss Maniok vor der Zubereitung von Speisen erst vorbereitet werden. Für Gerichte wie Telo, bei denen die Maniokwurzeln geschält und in mundgerechten Stücken gereicht werden, sorgt vorheriges Erhitzen für den Abbau der Giftstoffe. Für andere Zubereitungsarten ist es üblich, die Maniok zu reiben und mit kochendem Wasser auszuwaschen oder die zerkleinerten Knollen in der Sonne zu trocknen. Auch das Fermentieren der schon bei den Ureinwohnern Südamerikas beliebten Knolle ist möglich.

Zu welchen Gerichten passt Telo als Beilage?

Die frittierten oder gebratenen Telo-Stücke sind ähnlich vielseitig wie Braterdäpfel oder Pommes frites. In Suriname genießen die Menschen Telo gern mit Bakkeljauw (Kabeljau), knusprig zubereiteten Sardellen oder javanischem Hendl.

Für Dich sind Beilagen mit vielen Kohlenhydraten das Highlight jedes Gerichts? Dann trifft vielleicht italienische Polenta aus Mais Deinen Geschmack. Die türkische Küche lockt mit den gefüllten Teigtaschen Börek und Spanien bietet schmackhafte Tortilla. Zum Dessert lasse Dich vom Großen Hans aus Norddeutschland verführen und schließe Deine kulinarische Weltreise genussvoll damit ab.

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