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Pelmeni

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Pelmeni

Ein Teller frisch gekochte heiße Pelmeni sind dem Russen, was dem Österreicher seine Kärntner Fleischnudeln und dem Italiener seine Tortellini: eine einfache, unkomplizierte Mahlzeit voller Geschmack. Jede kleine Teigtasche ist mit einer würzigen Mischung aus Rinder- und Schweinefaschiertem gefüllt und wird mit etwas Butter oder Schmand abgerundet.

Was sind Pelmeni?

Pelmeni sind kleine Teigtaschen, die optisch den italienischen Tortellini ähneln und in einer speziellen Form von Hand gefertigt werden. Die traditionelle Füllung besteht grundsätzlich nur aus gewürztem Faschiertem. Meist werden sie pur auf dem Teller serviert und mit Petersilie bestreut, doch auch die Verwendung als Einlage in heißer Suppe ist verbreitet.

Sibirische Wegzehrung: die Geschichte der Pelmeni

Die Herkunft der Pelmeni ist unklar. Als Ursprungsgebiet wird die Region Udmurtien westlich des Urals vermutet. In der udmurtischen Sprache bedeutet „pel’nyan“ so viel wie Ohrbrot, was sich auf die Form der Teigtaschen beziehen könnte. Andere vermuten jedoch, dass Pelmeni einst aus China und der Mongolei einwanderten, wo gefüllte Knödel schon seit Jahrhunderten auf dem Speisezettel stehen. Eine weitere schöne Geschichte besagt, dass sibirische Kutscher Pelmeni auf ihren tagelangen Fahrten durch die endlosen Weiten des Landes mitnahmen, weil sie sich gut gefroren transportieren ließen. Zum Auftauen wurden sie dann in kochendes Wasser über dem Lagerfeuer geworfen. An dieser Zubereitungsart hat sich nicht viel geändert: Überall in Russland sind Pelmeni heute im Tiefkühlregal erhältlich und werden zu Hause nur noch im Wasser erhitzt.

Wie werden Pelmeni gemacht?

Nichts schmeckt besser als frisch von Hand zubereitete Pelmeni. Dazu verwenden Köche eine spezielle Form, die Pelmeniza genannt wird. Dabei handelt es sich um eine große runde Platte, versehen mit zahlreichen Mulden. Der dünn ausgerollte Teig wird auf der Form ausgebreitet und in die Mulden gedrückt. Anschließend wird das gewürzte Faschierte hineingegeben und eine zweite Teigschicht darüber gelegt. Nun müssen die einzelnen Pelmeni noch ausgestanzt, verschlossen und gekocht werden.

Die süße Schwester aus der Ukraine

Traditionelle Pelmeni werden grundsätzlich mit Rinder- und Schweinefaschiertem zubereitet. Kleine Unterschiede gibt es hingegen in der Garnierung. Diese kann aus Schmand, zerlassener Butter oder seltener aus scharfem Kren oder Senf bestehen. Allerdings haben sich in Russland und den Nachbarländern viele ähnliche Speisen entwickelt. In der Ukraine werden die Teigtaschen beispielsweise mit Erdäpfel, Frischkäse oder süßen Beeren gefüllt, sie heißen dann Wareniki.

Magst Du herzhafte Teigtaschen, solltest Du einmal die polnischen Pierogi probieren oder chinesische Varianten wie Dumplings und die saftigen Xiao Long Bao aus Schanghai. Natürlich liegst Du auch mit den allseits beliebten Tortellini aus Italien immer richtig.

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