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Tjauw min

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Tjauw Min ist ein beliebtes Nudelgericht, das in Suriname als Beilage oder Hauptgericht auf den Tisch kommt. Oft werden zu den asiatischen Fadennudeln unterschiedliche Fleischsorten gereicht. Ursprünglich stammt das Gericht aus China, wo es noch heute unter dem Namen Chow Mein bekannt ist.

Was ist Tjauw min?

Tjauw Min ist ein surinamisch-chinesisches Tellergericht mit dünnen Weizennudeln. Die asiatische Pasta wird unter Rühren in der Pfanne oder im Wok mit Gemüse und einer Mischung aus chinesischen und surinamischen Gewürzen gebraten. Wenn die Köche Tjauw min als Hauptgericht anbieten, reichen sie dazu unterschiedliche Fleischsorten wie Huhn oder Schwein.

Wer hat Tjauw min erfunden?

Tjauw min lässt sich als Musterbeispiel für die Fusionsküche heranziehen, denn das Rezept ist eine Variation eines der berühmtesten Gerichte Chinas: Chow Mein. Nach Südamerika gelangte es wie viele kulinarische Spezialitäten mit chinesischen Wanderarbeitern. Auf dem amerikanischen Kontinent erhielt es nicht nur einen surinamischen Namen, sondern auch einen leicht anderen Geschmack, da die Köche es mit lokalen Lebensmitteln zubereiteten.

Gebratene Nudelgerichte sind vor allem in Asien äußerst beliebt. Dort gibt es viele verschiedene Nudeltypen: So kann man beispielsweise in Tokio spezielle Tjauw-Nudeln kaufen. Sie sind dünner als Spaghetti, etwas dunkler in der Farbe und werden manchmal unter dem Namen chinesische Nudeln angeboten. Für Tjauw min werden in der surinamischen Küche aber auch andere Nudelvarianten, wie z. B. hauchdünne Nudeln oder sogar Spaghetti, verwendet.

Ein Gericht – viele Variationen

Es gibt nicht das eine Rezept, sondern viele verschiedene Arten, Tjauw min zuzubereiten. Denn jeder Koch fügt den Nudeln andere Zutaten und Gewürze hinzu. Grundlage aller Varianten sind gekochte und abgekühlte (Tjauw-)Nudeln. Sie landen meist mit einem Zwiebel, Knoblauch, Sojasoße und asiatischem Blattgemüse – etwa Kaisoi – im Wok. Viele fügen den Nudeln kleine Fleischstücke hinzu, wie Fachong (chinesische Würstel aus Hühner- oder Schweinefleisch), Hühnerfilet oder Reste von anderem gebratenen Fleisch.

Sein einzigartiges Aroma verdankt Tjauw min Zutaten wie Ingwer, verschiedenen Gewürzmischungen, Suppenwürfeln, Zucker, Ve-Tinsin und Sellerieblättern – also typisch surinamischen und chinesischen Gewürzen.

Wie isst man Tjauw min?

Als Beilage wird das surinamische Gericht meist ohne viel Fleisch serviert. Kommt Tjauw min hingegen als Hauptgericht auf den Tisch, liegen auf den Nudeln große gebratene Fleischstücke wie Schweinefleisch (Cha Sieuw), Fachong oder ein Hendlbügel. Bereiten die Köche das Gericht mit verschiedenen Fleischsorten zu, heißt das Ganze Moksi meti. Auch Essiggurkerl begleiten Tjauw min auf den Teller.

Nudeln stehen in vielen Ländern ganz oben auf der kulinarischen Beliebtheitsskala. Mit gutem Grund, denn sie schmecken eigentlich immer und lassen sich schnell zubereiten. Probiere auch vietnamesische Bun Bo Nam Bo, koreanische Jajangmyeong und italienische Spaghetti.

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