Gehe direkt zu:
Close

Küchen

Gerichtart

Menu
Suchen

Madártej

Madártej

Madártej

Madártej ist eine locker-leichte süße Verführung, die zeigt, wie eng die ungarische und die österreichische Küche miteinander verbunden sind. Nockerl aus luftigem Eischnee serviert in einer Vanillesoße sind ein echter Gaumenschmaus. Diese klassische Nachspeise schmeckt zu jeder Jahreszeit und findet auch nach einer üppigen Hauptmahlzeit Anklang.

Was ist Madártej?

In Abwandlungen ist das Rezept für Madártej in vielen Ländern bekannt. In Wien heißt diese traditionelle Nachspeise „Schnee-Eier in Kanarimilch“, und die Franzosen servieren als „Île flottante“ (schwimmende Insel) eine Version mit größeren Nocken. Gemeinsam ist allen Rezepten, dass sanft gegarter Eischnee mit einer Vanillesoße auf den Tisch kommt.

So entstehen die luftigen Nockerln für Madártej

Herzstück dieses Desserts sind die Schneenockerln aus Ei. Zur Herstellung wird mit Zucker gesüßtes Eiweiß zu festem Eischnee geschlagen. Aus dieser Masse werden mit einem Esslöffel kleine Nockerl abgestochen und in simmernder Milch gegart. Ähnlich wie bei Erdäpfelknödeln ist es sehr wichtig, dass die Milch nicht kocht, denn zu starke Bewegung in der Flüssigkeit würde die zarten Eischneegebilde zerreißen.

Das Geheimnis der sämigen Soße

Bei der traditionellen Art der Zubereitung dient die Milch, in der die Eischneenockerl gegart werden, als Grundlage für die spätere Soße. Sie wird mit Zucker gesüßt und mit Vanillemark aromatisiert. Die übrig gebliebenen Eigelbe binden die Masse. Das Vorgehen entspricht dem Rezept für Englische Creme aus der gehobenen Küche. Heute greifen viele Köche allerdings lieber zu einem fertigen Pulver für Vanillesoße, da diese Variante einfacher zu handhaben und gelingsicher ist.

Wie wird Madártej serviert?

Madártej ist ein kaltes Dessert. Angerichtet wird diese süße Nachspeise mit einem feinen Spiegel aus Vanillesoße, auf den der Eischnee gesetzt wird. Es ist ebenso möglich, zuerst den Eischnee auf den Teller oder in eine kleine Schale zu geben und mit der Soße zu übergießen.

Diese Beilagen passen zu Madártej

Traditionell besteht die Nachspeise Madártej ausschließlich aus den Eischneenockerln und der Soße. Doch dieses Gericht lässt sich schnell abwandeln oder aufpeppen. Ein Tupfer Schoko- oder Karamellsoße zaubert Farbe und eine weitere Geschmackskomponente auf den Teller. Rote Grütze, frische Beeren, geröstete Mandelblätter oder Fruchtsoßen ergänzen das Grundgericht ebenfalls im Handumdrehen. Erlaubt ist, was schmeckt – auch wenn es dann kein klassisches Madártej mehr ist.

Wenn dieses lockere Dessert aus Ungarn nach Deinem Geschmack ist, dann probiere doch Panna cotta. Cremig und fruchtig überzeugt die italienische Nachspeise jede Naschkatze. Flaumige Salzburger Nockerln oder karamelliger spanischer Flan dürften ganz auf Deiner Linie liegen.

Entdecke Gerichte

Wer liefert Madártej in Deiner Nähe?

Postleitzahl eingeben