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Coleslaw

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Coleslaw

Erfrischend und spritzig präsentiert sich der amerikanische Coleslaw, der in den USA vor allem als Beilage zu Grillspezialitäten wie Spare Ribs und Hamburger aufgetischt wird. Mehr als ein fein geraspeltes Weißraut, geriebene Karotten und ein cremiges Dressing braucht es für diese Köstlichkeit nicht!

Was ist Coleslaw?

Die Übersetzung Krautsalat wird dem amerikanischen Coleslaw nicht gerecht, denn mit seinem österreichischen Verwandten hat er nur noch das geraspelte Weißkraut gemein. Typisch für Coleslaw sind die Beimischung von Karotten und Rotkraut, die ihm eine fröhliche weiß-orange-violette Optik verleihen, und ein reichhaltiges Dressing mit einer Basis aus Mayonnaise oder Rahm.

Ein Exporthit aus Holland

Die Geschichte des Coleslaw beginnt, wie bei amerikanischen Gerichten so häufig, mit europäischen Auswanderern. In diesem Fall waren es vermutlich frühe niederländische Auswanderer, die ihren „Koolsla“ (Kohlsalat) mit in die Neue Welt nahmen, wo er schon bald zu Coleslaw anglisiert wurde. Das Rezept tauchte erstmals 1770 in einem Kochbuch auf. Zu diesem Zeitpunkt wurde das geraspelte Kraut jedoch noch mit geschmolzener Butter, Essig und Öl angemacht. Als kurz darauf die Mayonnaise erfunden wurde, dauerte es nicht lange, bis kreative Köche sie unter den Krautsalat rührten – und der heutige Coleslaw erfunden war.

Coleslaw heute

Das eine definitive Rezept für Coleslaw gibt es nicht. Alles, was irgendwie geraspelt oder klein geschnitten werden kann, wird auch für Coleslaw verwendet. In der typischsten Variante kommen Weißkraut und Karotten zum Einsatz. Oft wird auch Rotkraut verarbeitet, um dem Salat einen weiteren Farbtupfer zu verleihen. Besteht der Coleslaw ausschließlich aus Rotkraut, nimmt das Dressing eine zarte violette Färbung an. Für Abwechslung sorgen weitere Zutaten wie fein geraspelte Paprikastreifen, Oliven oder Zwiebeln, Speckwürfel oder saftig-süße Ananasstücke.

Während das Dressing ursprünglich aus Mayonnaise bestand, sind in den letzten Jahrzehnten viele weitere Varianten entstanden. Diese liegen weniger schwer im Magen und haben den Vorteil, dass sie bei Grillpartys an heißen Sommerabenden nicht so sehr auf Kühlung angewiesen sind. Die Bandbreite reicht von Sauerrahm über fettfreies Joghurt bis zur Vinaigrette.

Coleslaw als Beilage zu Grillspezialitäten

Findet in den USA ein Barbecue statt, ist der Coleslaw meist nicht fern: Er ist wie Pommes frites und Erdäpfelsalat eine typische Beilage zu Hamburgern, Spare Ribs, Fried Chicken, Hotdogs und anderen amerikanischen Grillspezialitäten. Daneben wird er häufig als Salat/Grünkost beim Schul- und Kantinenessen serviert oder solo als kleines Mittagessen im Büro verzehrt. Nicht zuletzt zeichnet Coleslaw das sogenannte Rachel Sandwich aus. Dabei handelt es sich um das berühmte Reuben Sandwich, bei dem das Sauerkraut durch den süßeren Coleslaw ersetzt wird.

Magst Du Coleslaw, solltest Du unbedingt testen, was andere Länder aus Krautsalat machen: Probiere zum Beispiel den feurigen Som Tam aus Thailand oder die abwechslungsreichen griechischen Mezze, bei denen Tzatziki als Dip zum Kraut nicht fehlen darf.

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