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Macarons

Macarons

Macarons

Macarons sind winzige kreisrunde Gebäckstücke, die aus hauchzartem Baiserteig und einer Füllung aus Mandelcreme bestehen. Ungewöhnlich ist die große Zahl an Geschmacksrichtungen und intensiven Farben – von leuchtend grünen Pistazien-Macarons bis hin zu grellpinken Varianten mit Himbeeren, die sich wunderbar dekorativ herrichten lassen.

Was sind Macarons?

Die heute weltweit bekannten Macarons nach Pariser Art sind ein kreisrundes, wenige Zentimeter großes Gebäck. Zwischen zwei Hälften aus zartem Baiserteig befindet sich eine cremige Füllung aus fein gemahlenen Mandeln, Eiweiß, Staubzucker und einer weiteren Zutat. Füllung und Hülle sind dabei farblich aufeinander abgestimmt. Macarons werden frisch zubereitet und sind nur wenige Tage haltbar.

Der lange Weg von Arabien nach Paris

Die Wurzeln der Macarons reichen ins mittelalterliche Arabien und Persien zurück. Dort hatten Zuckerbäcker am Hof der Herrscher feingehackte Mandeln und Nüsse schon früh zu Mehlspeisen verarbeitet. Über Sizilien gelangten die Maccarruni genannten Leckereien nach Italien. Angeblich war es Caterina de’ Medici, die sie bei ihrer Heirat mit dem französischen König Henri II. aus ihrer Heimat Florenz mit nach Frankreich brachte, wo das Rezept mehrmals verändert wurde. Aus den Maccarruni wurden Macarons und in Österreich Makronen.

Die Bäckerei Ladurée erfand zu Beginn des 20. Jahrhunderts die mittlerweile in aller Welt bekannten Pariser Macarons, die später von Pierre Hermé noch einmal verfeinert wurden. Bis heute gelten die beiden Firmen Ladurée und Hermé als führende Anbieter feinster handgemachter Macarons, deren Ruhm weit über Frankreich hinaus reicht.

Wie werden Macarons gegessen?

Die maximal fünf Zentimeter großen Gebäckstücke wirken unscheinbar, doch die enorm süße Füllung hat es in sich. Den meisten Menschen genügen zwei oder drei Macarons als Dessert oder als köstliche Beilage zum nachmittäglichen Kaffee. Wichtig ist der langsame Genuss. Ein einziger Biss genügt, um die Baiserkruste zu sprengen und direkt zum cremigen Inhalt durchzudringen. Dessen volles Aroma sorgt für eine unvergleichliche, subtile Geschmacksexplosion.

Welche verschiedenen Sorten gibt es?

Alleine von den klassischen Pariser Macarons gibt es heute mehrere Dutzend Varianten mit unterschiedlichen Früchten, Nüssen und anderen Zutaten wie Schokolade oder Rosenwasser. Die meisten Patisserien bieten fertige Geschenkboxen mit einem Sortiment verschiedener Macarons an oder erlauben es, im Laden eine individuelle Mischung zusammenzustellen. Mit dem weltweiten Siegeszug der Delikatesse entstanden diverse innovative und auch herzhafte Sorten wie Wasabi (in leuchtendem Grün) und Lachs (in Zartrosa).

Daneben existieren zahlreiche regionale Abwandlungen wie die Macarons d’Amiens aus Nordfrankreich. In der Schweiz ist das Gebäck als Luxemburgerli bekannt, weil es einst von einem Luxemburger Konditor ins Land gebracht wurde.

Kann es für Dich gar nicht süß genug sein? Dann probiere auch mal die federleichten Meringues aus der Schweiz, die französische Mousse au Chocolat oder die berühmten Salzburger Nockerln aus Österreich.

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