Croissant
Croissant
- Was ist ein Croissant?
- Das Croissant – eine süße Versuchung aus Frankreich
- Die Herausforderung des Croissants – das Tourieren
- Sein Siegeszug von Österreich quer durch Europa – das Croissant
-
Küchenrichtung Französische Küche
-
Basis Plunderteig
-
Gerichtart Frühstück
-
Für wen Liebhaber von Feingebäck
Was ist ein Croissant?
Beim Croissant handelt es sich um Feingebäck aus Plunderteig, das mit seiner Raffinesse und Leichtigkeit die französische Lebensart repräsentiert. Ob pur genossen, süß oder pikant gefüllt: Das Croissant ist zu jeder Tageszeit ein kulinarischer Genuss. In Frankreich bildet das flaumige Kipferl mit dem knusprigen Äußeren einen zentralen Bestandteil des Frühstücks.
Das Croissant – eine süße Versuchung aus Frankreich
Die charakteristische Textur des Croissants erfordert eine Vielzahl an Arbeitsschritten, um den benötigten Plunderteig herzustellen. Dieser ähnelt dem Blätterteig, wird allerdings – anders als dieser – mit Germ zubereitet. Seine Grundzutaten umfassen Mehl, Butter, Milch, Kristallzucker, Eier, Germ und Salz. Nach der Zubereitung muss der Grundteig zunächst eine Stunde an einem warmen Ort ruhen, um das erste Mal aufzugehen. Dann kann man ihn auseinanderdrücken, falten, erneut zusammendrücken und in Frischhaltefolie für einige Stunden kalt stellen.
Die Herausforderung des Croissants – das Tourieren
Nun beginnt der aufwendige Teil: das Tourieren oder Ziehen. Dieser Arbeitsgang bezeichnet das Einarbeiten der Butter in den Teig und erfolgt in mehreren Schritten. Dabei wird der Teig über die Butter geschlagen, ausgerollt und mehrmals gefaltet, bevor er erneut in den Kühlschrank wandert. Wichtig: Die Butter muss in Temperatur und Konsistenz dem Teig entsprechen. Dieser Vorgang wird – ohne weitere Zugabe von Butter – mehrmals wiederholt. So entsteht eine Vielzahl an Lagen, die später die flaumigen Schichten des Croissants bilden. Die geformten Croissants erhalten einen Überzug aus verquirltem Ei und Wasser, der ihnen während des zwanzigminütigen Backvorgangs bei 200 °C ihre goldgelbe Farbe verleiht.
Sein Siegeszug von Österreich quer durch Europa – das Croissant
Die Geschichte des Croissants ist in mehreren Varianten überliefert. Die meisten sind sich darin einig, dass sie 1683 während der Türkenbelagerung in Wien ihren Anfang nahm. Durch die Heirat von Marie Antoinette und Louis XVI. soll das Feingebäck 1770 nach Frankreich gelangt sein. Andere Überlieferungen datieren die Entstehung des Croissants auf die Mitte des 15. Jahrhunderts.
Wie die Croissants zu Frankreich, so gehören die Churros aus frittiertem Brandteig zu Spanien. Soll es gefülltes Gebäck sein, sind Cannoli, die sizilianischen Teigröllchen mit Ricotta-Füllung, eine köstliche Wahl. Zu den traditionellen indischen Festtagsspeisen zählt Gulab Jamun, eine kulinarische Verlockung in Form kleiner Teigkugeln.