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Borschtsch

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Rote Rüben, Erdäpfel und Kraut – das sind die wichtigsten Bestandteile der berühmtesten russischen Suppe. Doch nicht nur in Russland, sondern in ganz Osteuropa ist die rote Suppe im Winter ein echter Renner. Kein Wunder, denn der Borschtsch ist einfach zubereitet, günstig und schmeckt gut.

Was ist Borschtsch?

Der Borschtsch ist eine kräftige Suppe, die in Russland, in der Ukraine und Osteuropa schon seit Jahrhunderten zur kulinarischen Tradition gehört. Ihre wichtigsten Zutaten sind Rote Rüben, Erdäpfel, Weißkraut, Zwiebeln und Rindfleisch.

Wer hat den Borschtsch erfunden?

Die Russen sagen, sie wären es gewesen. Die Ukrainer winken ab und behaupten, der Borschtsch sei eine rein ukrainische Angelegenheit. Und dann sind da noch die Polen, die Letten, die Rumänen … Wer den roten Borschtsch tatsächlich als Erster zubereitet hat, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Fest steht: Der schmackhafte Eintopf zählt seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Gerichten Russlands und Osteuropas. Man spricht in diesem Zusammenhang sogar von dem sogenannten Borschtsch-Gürtel, der sich von Polen durch weite Teile Osteuropas bis nach Moskau zieht.

Seine charakteristische rote Farbe verdankt der Borschtsch der Roten Rübe, die aber erst seit dem 15. Jahrhundert Teil der Suppe ist: Vorher wurde der Eintopf mit den Blättern und Stängeln des Bärenklaus gekocht, der in vielen slawischen Sprachen Barszcz heißt und der Suppe ihren Namen gab.

Wie bereitet man Borschtsch zu?

Es existieren unzählige Rezepte und Varianten des slawischen Nationalgerichts. Allen gemein ist ihre Basis: Die Grundlage eines guten Borschtsch ist eine selbst gemachte Fleischbouillon. In dieser Suppe landen dann die eigentlichen Zutaten: Erdäpfel und geraspeltes Kraut, Rote Rüben, Karotten, Zwiebeln und Paradeiser. Je nach Saison kann das Gemüse variieren. Für den würzigen Geschmack sorgen Speck und das Fleisch aus der Suppe. Serviert wird der Borschtsch mit klein gehackter Petersilie, Lauch oder Dill und ein bis zwei Löffel Sauerrahm.

Wie und wann wird Borschtsch gegessen?

Da Borschtsch ein sehr günstiges Gericht ist, landet es in vielen Regionen häufig im Suppenteller, meistens zur Winterzeit. Gereicht wird zum Borschtsch frisches Schwarz- oder Weißbrot.

Der sogenannte Kalte Borschtsch hat übrigens nichts mit dem wahren Borschtsch zu tun: Es handelt sich dabei zwar auch um eine Rote-Rüben-Suppe, bei der aber weder Kraut noch Fleisch auf der Zutatenliste stehen.

Du bist ein echter Suppenfan? Dann löffele Dich doch auch durch eine polnische Zupa Ogórkowa, eine italienische Minestrone oder eine schwäbische Maultaschensuppe.

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