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Zuger Kirschtorte

Zuger Kirschtorte

Zuger Kirschtorte

Aromatisches Kirschwasser und ein knuspriger Japonaisboden machen die Zuger Kirschtorte zu einer kulinarischen Spezialität. Die aus dem Schweizer Kanton Zug stammende Torte gibt es schon seit etwas über 100 Jahren. Heute genießt man die Zuger Kirschtorte weltweit – am besten zu einem starken Kaffee oder zu einem aromatischen Tee.

Was ist Zuger Kirschtorte?

Die Zuger Kirschtorte ist eine runde Torte, die mit Biskuit, Japonais und Buttercreme zubereitet wird. Ihren besonderen Geschmack erhält sie durch den Obstbrand aus destillierten Kirschen. Das Original aus dem Kanton Zug ist seit dem Jahr 2015 gesetzlich geschützt und darf nur an ihrem Entstehungsort gebacken werden.

Nach altüberlieferter Rezeptur hergestellt

Die Zuger Kirschtorte gehört zu den Backwaren mit langer Tradition. Im Jahr 1915 kam der Konditor Heinrich Höhn auf die wunderbare Idee, einen Kuchenboden in Kirschwasser zu tränken. Dazu gab er noch buttrige Tortencreme, Japonais sowie geröstete Mandelscheiben – und schon war ein schmackhafter Tortenklassiker geboren. Auch in der heutigen Zeit noch bäckt man die Zuger Kirschtorte nach alter Rezeptur von Hand. Um das Original zu wahren, ist der Name seit dem hundertjährigen Jubiläumsfest der Torte geschützt. In die aus dem Kanton Zug stammende Torte dürfen zudem nur AOP Zuger Kirsch und AOG Rigi Kirsch.

Mit Staubzucker bestreut und im Rautenmuster verziert

Für die Zuger Kirschtorte schichtet der Konditor die Japonaisböden und das Biskuit, dazwischen kommt die Kirschbuttercreme. Zum Schluss streut man noch Staubzucker obenauf und zeichnet mit einem Messer das typische Rautenmuster. Das Muster zierte die Zuger Kirschtorte übrigens schon bei ihrer Entstehung vor über 100 Jahren. Vor dem Servieren kommt die Torte am besten kurz in den Kühlschrank, damit die Buttercreme nicht zerrinnt. Aufgrund des Alkoholgehalts ist die Zuger Kirschtorte eher eine Mehlspeise für Erwachsene, die es geschmacklich in sich hat.

Kirschwasser aus dem Zugerland

Aus dem Kanton Zug stammt neben der Torte selbst auch das Kirschwasser. Im „Chriesiland“ der Schweiz stehen 20 000 Kirschbäume mit rund 300 Kirschsorten. Da verwundert es nicht, dass der Obstbrand aus den Regionen Zug und Rigi zu den besten seiner Art weltweit zählt. Das qualitativ ausgezeichnete Destillat verleiht der Zuger Kirschtorte ihren hervorragenden Geschmack. Seit 2008 trägt die Zuger Kirschtorte das Siegel des Inventars „Kulinarisches Erbe der Schweiz“, dessen Verein sich für den Erhalt traditioneller Schweizer Nahrungsmittel einsetzt. Wer in Zug zu Besuch ist, sollte sich den Besuch des Museums im Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte nicht entgehen lassen.

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