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Döner

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Der Döner gehört neben Burger und Bratwurst zu den beliebtesten Fast-Food-Gerichten: Außer als Kebab mit mariniertem Fleisch im Fladenbrot bieten Imbisse das Gericht als Dürüm oder Yufka sowie als vegetarischen Döner an. Vielfältig wie die Spezialität selbst ist auch die Auswahl an Soßen.

Was ist Döner?

Der Name für die Speise ist türkisch und bezeichnet Röstfleisch, das sich an einem Grillspieß dreht. Genau dieses gegrillte Fleisch verleiht dem Döner seinen unverkennbaren Geschmack, auch wenn es heute bekanntlich vegetarische Varianten gibt. Weitere Zutaten sind Salat, Brot oder Pommes frites, Gemüse sowie – ganz wichtig – die Soße.

Wer hat den Döner erfunden?

Die Idee vom Fleisch am Drehspieß geht auf die Küche Anatoliens zurück – dort war das Grillfleisch im Fladenbrot schon seit langer Zeit verbreitet. Damit steht Anatolien allerdings nicht allein da: In anderen Ländern wie Griechenland, Kroatien und der arabischen Welt war das Gericht früh beliebt. Über Deutschland kamen der Döner und der Döner Kebab schließlich nach Österreich. 1983 eröffnete Yaşar Sarikoç in Wien einen Imbiss-Stand, in dem er das Fleisch vom Spieß an die erstaunten und schnell begeisterten Gäste verkaufte. Kennengelernt hatte der türkische Student das Konzept vom Döner als Sandwich in Berlin. In Deutschland war das Fast Food zu dieser Zeit bereits weit verbreitet und wortwörtlich in nahezu aller Munde. Sein berühmtes Kebab-Haus in der Wiener Operngasse gibt es bis heute.

Wie unterscheidet sich der Döner hier vom türkischen Original?

Der in österreichischen Imbissständen verkaufte Döner ist dem Gericht in der Türkei recht ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied besteht in den Beilagen: Hier gehört in den Döner meist eine große Portion an Gartensalat. Geläufig sind Gurken, Paradeiser, Zwiebeln sowie Weiß- und Rotkraut. Auch kennt die türkische Küche nicht die vielseitige Auswahl an Soßen auf Basis von Joghurt oder Mayonnaise – die hiesigen Geschmacksrichtungen reichen von „Kräuter“ und „Knoblauch“ bis hin zu „scharf“.

Döner oder Kebab – wie heißt es richtig?

Kebab steht für die Art der Zubereitung: Dabei handelt es sich allgemein um kleine Fleischstücke vom Grillspieß. Döner umfasst die gesamte Palette an Gerichten, bei denen sich etwas um einen Spieß dreht.

Welche verschiedenen Arten von Döner gibt es?

Der klassische Döner Kebab entspricht dünn geschnittenen Fleischscheiben im Fladenbrot (Pide) mit Salat und Soße. „Dönerkebab“ darf sich nur noch ein Gericht nennen, bei dem der Fleischanteil unter 60 Prozent liegt. Populär ist außerdem der Dürüm Döner. Der Unterschied liegt im Brot: Statt in ein Pide kommen die Zutaten in ein dünn gerolltes Yufka. Im vegetarischen Fladenbrot ist anstelle von Fleisch meist Feta, Halloumi oder Falafel enthalten. Als Tellergericht ist der geschnittene Fleischspieß wahlweise mit Reis oder Pommes frites und einem gemischten Salat erhältlich. Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich zudem in Bezug auf das Fleisch. Ursprünglich bestand ein Döner nur aus Hammel- oder Lammfleisch. Später gesellten sich Spieße aus anderen Fleischsorten wie Huhn, Rindfleisch oder Kalb dazu.

Schmecken Dir deftige Speisen mit Fleisch, magst Du bestimmt auch Souvlaki aus Griechenland oder Jamón ibérico aus Spanien.

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