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Töltött Paprika

Töltött Paprika

Töltött Paprika

Bei Töltött Paprika umhüllen pfeffrig-pikante Spitzpaprika eine feine Füllung aus Faschiertem und Reis. Gegart werden die Paprikaschoten in einer fruchtigen Paradeissoße. Dieses Gericht vereint die bekanntesten Zutaten des Landes zu einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis. Saftiges Schweinefleisch, aromatische Paradeiser und Paprika: Das ist der typisch ungarische Geschmack auf einem Teller.

Was ist Töltött Paprika?

Das Gericht Töltött Paprika ist ein Klassiker der ungarischen Küche. Wie Gulasch oder ungarische Kohlrouladen gehören die gefüllten Paprika zu den landestypischen Schmorgerichten, die in einem Topf zubereitet werden. Denn der Kessel, der sowohl auf dem Ofen als auch auf dem offenen Feuer funktioniert, zählt zu den traditionellen Kochgeräten in Ungarn.

Was unterscheidet Töltött Paprika von gefüllten Paprika nach Hausfrauenart?

Das Geheimnis der gefüllten Paprika aus Ungarn liegt in der Wahl der Paprika. Während hierzulande die rundlichen grünen Gemüsepaprika genutzt werden, greifen die Magyaren zu Spitzpaprika. Gelbe Spitzpaprika bilden die ideale Basis für dieses Gericht. Sind diese nicht erhältlich, funktionieren ebenso rote oder grüne Spitzpaprika. Die langen und schlanken Früchte mit der zipfelartigen Spitze enthalten mehr Capsaicin und ätherische Öle als die runden Gemüsevarianten. Daher zeichnet sich die in Ungarn sehr beliebte Sorte durch eine pfeffrige Schärfe und ein stärkeres Aroma aus.

Diese Zutaten gehören in Töltött Paprika

Saftiges Faschiertes vom Schwein oder Rind und Schwein gemischt bildet zusammen mit Knoblauch, Ei und angeschwitzten Zwiebelwürfeln sowie vorgegartem Reis die Basis der Füllung. Als Gewürze kommen Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver dazu. Nach dem Füllen der geputzten Paprika liegen diese für etwa eine halbe Stunde zum Garen in kochendem Paradeissaft, verfeinert mit Salz, Pfeffer, etwas Zucker und Petersilie. Vor dem Servieren wird die Paradeissoße mit einer hellen Einbrenn gebunden.

Welche Beilagen passen zu Töltött Paprika?

Die würzigen ungarischen Paprika bringen viel Aroma mit. Daher harmonieren sie sehr schön mit milden Beilagen wie Reis oder einfachen Erdäpfeln, die die schmackhafte Soße gut aufnehmen. Eine Alternative bietet weißes Brot wie Fladenbrot oder eine Semmel.

Wie Ungarn die österreichische Küche beeinflusst

Durch die österreichisch-ungarische Monarchie findet sich in Österreich ein starker Einfluss der ungarischen Kochkunst. Zahlreiche Gerichte, die heute fest in der österreichischen Küche verankert sind, gehen auf ungarische Rezeptvorbilder zurück und zählen seit langem zur österreichischen Hausmannkost: So hat das berühmte Wiener Saftgulasch seinen Ursprung im ungarischen Pörkölt und den Namen von der ungarischen Gulaschsuppe „Gulyás“. Strudel und Palatschinken fanden ebenfalls über den östlichen Teil der Monarchie Einzug, wurden umgehend von Wiener Mehlspeisköchen und -köchinnen adaptiert und in zahlreichen kreativen Varianten umgesetzt. Die bei uns weithin bekannten und beliebten gefüllten Paprika werden beinahe gleich wie Töltött Paprika zubereitet, allerdings kommen meist grüne Paprika zum Einsatz, die in süßer Paradeissoße serviert werden.

Als Liebhaber der ungarischen Küche schmeckt Dir wahrscheinlich auch ungarisches Gulasch. Zur Nachspeise lass Dich von der nah verwandten österreichischen Mehlspeisküche inspirieren und genieße einige süße Palatschinken.

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