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Sernik

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Sernik bezeichnet den berühmten Topfenkuchen aus Polen, der als ein Höhepunkt der Landesküche gilt. Auf einen Mürbteigboden kommt eine hohe Füllung aus Topfen, Zucker und Eiern, die mit Rosinen, Orangenschalen und anderen Köstlichkeiten verfeinert wird. Der verwendete Twaróg macht ihn so einzigartig.

Was ist ein Sernik?

Ein weicher Mürbteigboden und eine saftige Füllung aus Twaróg, einer Art Frischkäse beziehungsweise Topfen, ergibt den polnischen Topfenkuchen Sernik. Die bekannte und in ganz Polen beliebte Kuchenspezialität ist in verschiedenen, leicht abgewandelten Varianten erhältlich. So wird er beispielsweise mit Aranzini, Rosinen, Mandeln oder anderen Nüssen angereichert oder mit Rum und Vanille aromatisiert.

Twaróg – der spezielle Topfen aus Osteuropa

Das Herzstück des polnischen Topfenkuchens Sernik ist der Twaróg. Dabei handelt es sich um eine Topfen– beziehungsweise Frischekäsesorte, die in Polen und weiteren osteuropäischen Ländern wie beispielsweise Russland, Litauen oder Lettland weit verbreitet ist. Vergleichbar ist diese Zutat in etwa mit Bröseltopfen, der etwas trockener als normaler Topfen ist. Dadurch eignet er sich ideal für die Herstellung eines polnischen Sernik-Topfenkuchens.

Die hohe Kunst des Topfenkuchenbackens

Der Twaróg wird für die Kuchenfülle mit Eiern und Zucker vermischt sowie mit weiteren Zutaten vermengt. In der Regel kommen Rosinen und Zitronensaft oder abgeriebene Orangenschalen hinzu. Als Variationen greift der Kuchenbäcker zu Nüssen wie etwa Mandeln, zu Vanillearoma oder Rum. Eine beliebte Verfeinerung sind kandierte Orangenschalen, sogenannte Aranzini, die in Polen als Süßigkeit überaus geschätzt sind. Untergehobener Eischnee sorgt dafür, dass der Kuchen seine Höhe erhält. Als Boden dient eine dünne Schicht feiner Mürbteig. Anschließend wird die Mehlspeise im Ofen goldbraun gebacken.

Wann wird ein Sernik gegessen?

Auch wenn traditionell in Polen Kuchen und Mehlspeisen oft als zweites Frühstück am Vormittag dienen, mundet ein Stück Sernik zu jeder Tageszeit. Mit ihm lässt sich der Tag am Frühstückstisch genussvoll beginnen oder das Mittagsmenü gebührend abschließen. Zum nachmittäglichen Kaffee erfreut der Sernik als verführerisches Backwerk. Gut gekühlt ist die Mehlspeise ein erfrischender Snack für zwischendurch.

Passende Garnituren für den Topfenkuchen

Ein Stück Sernik schmeckt solo und mit Garnitur wunderbar. Sehr gut harmonieren frische Beeren, Fruchtsoßen wie Erdbeer oder Heidelbeer, Schokoladestreusel oder Schlagobers mit ihm. Eine außergewöhnliche Kombination mit viel Raffinesse ergibt sich aus gekühltem Sernik auf warmer Vanillesoße.

Der Name ist Programm

Seine Bezeichnung hat der Sernik übrigens von seiner Hauptzutat: „Ser“ bedeutet schlicht „Käse“ und bezieht sich auf den speziellen Frischkäse, der verwendet wird. Doch so simpel die Namensgebung dieser süßen Spezialität auch scheint, so exklusiv präsentiert sie sich in ihrem Geschmack.

Du magst Sernik? Dann könnten dir auch andere Kuchen wie Panettone, Apfeltarte, Gugelhupf oder Schwarzwälder Kirschtorte gut schmecken.

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